Richard Bandler

Mitentwickler des NLP und seiner vielen Formate

Richard Bandler

Richard Bandler

Der Arbeit von Richard Bandler, dem Mitgründer des Neurolinguistischem Programmierens (NLP), haben wir es zu verdanken, dass wir heute viele direkte, vor allem rhetorische Techniken haben, mit denen es einfach ist, Einfluss auf sein Gegenüber zu erlangen.

Richard Wayne Bandler, am 24.2.1950 in New Jersey als Einzelkind einer jüdischen Familie geboren, verbrachte seine Schulzeit in Sunnyvale, Kalifornien. Dieses Kaff ist heute besser unter dem Namen: Silicon Valley bekannt. Richard spricht nicht oft über seine Kindheit, so dass nur Fragmente dieser Zeit von ihm bekannt sind. Aber man sagt ihm nach, dass er als Junge bereits schon sehr musikalisch war und davon träumte, wie Buddy Rich einmal Schlagzeug spielen zu können. Mit 16 Jahren spielte das Schicksal ihm dann auch gut zu, und er unterrichtete den Sohn von Robert Spitzer, einen seinerzeit sehr bekannten Psychiater. In ihm fand der junge Richard so etwas wie eine adäquate Vaterfigur. Spitzer wiederum erkannte früh das außerordentliche Interesse und auch eine gewisse Begabung von Richard, sich mit psychologischen Fachthemen auseinanderzusetzen. So erzählt man, dass er ihm seine Psychologiebücher auslieh und damit begann, ihn mit den Kernaussagen der damals über alle Grenzen bekannten Familientherapeutin Virginia Satir bekannt zu machen.

Richards Familie besaß eine Zeit lang mal ein Restaurant. Er hielt sich dort oft auf um seine Mutter beim Kochen zu beobachten. Man sagt ihm übrigens bis heute noch nach, dass er ein ausgesprochenes Talent zum Kochen hätte.
Viel Freude allerdings an diesen seinen eigenen Kochkünsten dürfte er wohl kaum gehabt haben. Während seinen Jugendeskapaden wurde er einmal durch einen Messerstich derart schlimm am Bauch verletzt, dass er daraufhin einen Teil seines Darms einbüßen musste.

Links rund um Richard Bandler

Class of Master

Richards größte DVD Produktion

Nach seiner High School Zeit hatte Richard das Glück 1968 in das Junior College zu wechseln. Dort begann er, sich dem Studium der Philosophie zu widmen. Man erzählt sich, dass er stundenlang philosophische Diskussionen mit seiner Freundin führte – mit der er in einem kleinen Wohnwagen hoch in den Bergen über Santa Cruz lebte. Auch experimentierte er mit Cannabis und Acid, wie das wohl viele seiner Generation damals taten.
Richard absolvierte sein Schulabschluss erfolgreich. Anschließend wechselte er nach Los Altos ins College, um zwei Jahre darauf, an die Universität nach Santa Cruz zu gehen. Dort studierte er anfänglich Mathematik und Computerwissenschaften um sich anschließend voll seinem liebsten Interesse, den Verhaltenswissenschaften hinzugeben.

Während seiner Jahre als Student verdiente sich Richard sein Geld, indem er im Verlag von Robert Spitzer arbeitete. So kam es, dass er eines Tages gebeten wurde einige Transskripte von Fritz Perls zu redigieren. Dabei entflammte sein Interesse an der Gestalttherapie, und gab noch weiteren Zündstoff in sein glühendes Interesse, dass ja schon bei der Familientherapie von Virgina Satir aufgelodert war. Aber dazu später mehr.
1973 erwarb sich Richard seinen Bachelor, und zwei Jahre später seinen Master Titel in theoretischer Psychologie.

Richard_BandlerMan erzählt sich, dass an einem Nachmittag des Jahres 1972 Richard sich in einem Diskurs mit einem seiner Professoren befand. Richard beschwerte sich über den fehlenden praktischen Bezug des Vermittelten Stoffs, und schlug vor, doch besser die von Fritz Perls entwickelte Gestalttherapie einzuführen.
Nun war der entsprechende Professor ganz seiner Meinung, nur das Problem war, das es niemanden an der Universität gab, der ‚Gestalt‘ unterrichten konnte.

Einen der Vorteile, die ein Student im vierten Jahr an der Uni von Santa Cruz hatte, war jener, dass es möglich war sein eigenes Seminar entwickeln und anbieten zu können. Teilnehmende Studenten erhielten die gleiche Bescheinigung, wie in jedem anderen Kurs.
Das war die Chance für Bandler. Im Frühjahr 1972 hielt er somit seinen ersten Kurs in ‚Gestalt‘ im College der Universität.

Das war auch die Zeit, in der John Grinder begann sich an der Universität zu seiner Professur hochzuarbeiten. Er hatte einen Dr. phil. von der Universität in San Francisco erhalten. Dort hatte er sich mit Linguistik und der Syntax von Sprache beschäftigt.

John kam aus einer großen katholischen Familie, war Laienprediger an einer örtlichen Freikirche, und hatte einige Zeit in der Army gedient, wo er als Übersetzer eingeteilt worden war. Er sprach mehrere Sprachen und war an verdeckten Ermittlungen beteiligt. So war er daran gewöhnt, eine große Flexibilität an Verhalten, Sprachmodellen und Identitäten annehmen zu müssen.

Nun wurde John Grinder Richard als Anleiter für seine besagten Kurse zur Seite gestellt. John mit seinen brillanten Fähigkeiten zu modellieren, und Richard mit seinem unersättlichen Wissensdurst, gingen nun eine einzigartige Beziehung ein. Eine Beziehung, aus der die Grundlagen einer Methodik entstehen sollte, die zur Triebfeder der Fortentwicklung zwischenmenschlicher Kommunikation wurde…

Quelle:  Kurzer Auszug aus der Geschichte der NLP aus: Handbuch Manipulation (S 203ff)

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